Chatbot, Agent und Agentic Workflow unterscheiden
Die Begriffe werden nicht überall einheitlich verwendet. Für unsere Prozessplanung unterscheiden wir nach Zugriffen und Verantwortung.
Chatbot
Beantwortet Eingaben im Dialog. Eine reine Antwort verändert noch keinen Zustand im Unternehmenssystem.
KI-Agent
Bearbeitet ein Ziel mit freigegebenen Werkzeugen und Kontext. Autonomie wird durch Rechte und fachliche Grenzen eingeschränkt.
Agentic Workflow
Verbindet KI-Schritte mit definierten Abläufen, Prüfungen und Freigaben. Nicht jeder Prozessschritt muss vom Modell entschieden werden.
Sechs mögliche Einsatzfelder
Die Beispiele zeigen mögliche Aufgaben, keine Kundenreferenzen und keine garantierten Ergebnisse. Unsere sechs Beispiel-Agenten finden Sie auch im Leistungsbereich.
Sales Agent
Bereitet Angebote und Follow-ups aus freigegebenem Kunden- und Produktwissen vor; der Vertrieb prüft Zusagen.
Reactivation Agent
Identifiziert inaktive Kunden und schlägt Maßnahmen vor; Auswahl und Ansprache benötigen fachliche und rechtliche Prüfung.
Purchasing Agent
Strukturiert Bestände und Lieferanteninformationen und bereitet Bestellungen zur Freigabe vor.
Service Agent
Priorisiert Anfragen und entwirft Antworten anhand freigegebenen Wissens und zugänglicher Auftragsdaten.
Finance Agent
Unterstützt Rechnungsprüfung, Mahnwesen und Auswertungen; Buchungen und Zahlungen bleiben kontrolliert.
CEO Briefing
Verdichtet freigegebene Kennzahlen und Signale; Quellen, Aktualität und Unsicherheiten müssen sichtbar bleiben.
Voraussetzungen für verlässliche Agenten
Geeignete Daten, nachvollziehbare Fachregeln und kontrollierte Werkzeuge sind wichtiger als ein besonders offener Prompt. Ein Verantwortlicher muss fachliche Qualität und Ausnahmen beurteilen können.
- Klare Eingaben, Ziele und Abbruchbedingungen
- Freigegebene Daten mit nachvollziehbaren Quellen
- Minimale Rechte und sichere Systemanbindungen
- Tests für Fehler, Unsicherheit und manipulierte Inhalte
- Menschliche Freigaben bei wirksamen Aktionen
- Monitoring, Support und Pflegeverantwortung
Vorgehen in vier Schritten
Agentic-X verbindet Analyse, Umsetzung und laufende Verantwortung. Der Umfang richtet sich nach Ihrem Prozess.
1. AI Company Check
Aufgabe, vorhandene Systeme und relevante Grenzen im Erstgespräch klären.
2. AI Company Audit
Daten, Rechte, Aufwand und fachliche Kriterien prüfen und eine priorisierte Roadmap abstimmen.
3. Implementation
Agenten und Integrationen in einem abgegrenzten Pilot aufbauen und anhand echter Aufgaben testen.
4. Managed AI Company
Monitoring, Qualitätskontrolle, Pflege und Weiterentwicklung mit klaren Zuständigkeiten organisieren.
Häufige Fragen
Ist ein KI-Agent immer autonom?
Nein. Der Handlungsspielraum kann eng begrenzt sein. Freigaben und Abbruchbedingungen sollten bewusst geplant werden.
Kann ein Agent verbindliche Entscheidungen treffen?
Das hängt von den freigegebenen Werkzeugen und Regeln ab. Bei rechtlich oder wirtschaftlich wirksamen Aktionen sind fachliche Freigaben besonders wichtig.
Welcher Einsatz eignet sich als erster Pilot?
Eine wiederkehrende, abgegrenzte Aufgabe mit geeigneten Daten, überschaubarem Risiko und einem verantwortlichen Fachteam.
Wie bewerten wir Qualität?
Mit repräsentativen Testfällen, überprüfbaren Quellen, dokumentierten Fehlern und fachlichen Kriterien statt pauschalen Prozentversprechen.
Quellen und Hinweise
Stand: November 2026. Angaben ohne Gewähr, bitte aktuelle Konditionen beim Anbieter prüfen. Markennamen werden ausschließlich beschreibend verwendet. Unsere Prozesshinweise sind eine fachliche Einordnung, keine Zusage von Produkteigenschaften.
